Menschen navigieren schneller, wenn sie innere Karten aufbauen können. Biete dafür verlässliche Orientierungspunkte, wiederkehrende Muster und räumliche Logiken, die sich im Kopf verankern. Reduziere Ausnahmen und verhindere Sackgassen. Kurze, konsistente Labels erleichtern die Erinnerung. Eine gute mentale Karte funktioniert auch unter Druck, wenn Aufmerksamkeit springt, weil sie klare Beziehungen abbildet und nicht jeden Schritt neu verhandeln muss.
Starke Ankerpunkte binden flüchtige Aufmerksamkeit, etwa eine eindeutig gestaltete Überschrift, ein prägnanter Farbblock oder ein ikonisches Symbol, das an kritischen Knoten wiederkehrt. Jede Wiederholung stärkt Vertrautheit und verringert Suchkosten. Doch Anker müssen selten, relevant und ruhig sein. Zu viele Signale konkurrieren und erzeugen Lärm. Weniger, besser platzierte Reize erleichtern Entscheidungen, besonders wenn mehrere Aufgaben gleichzeitig um Fokus buhlen.